Joachim Sartorius

Joachim Sartorius © Matthias Bothor

© Matthias Bothor

Joachim Sartorius, geboren 1946 in Fürth, wuchs in Tunis auf und lebt heute nach langen Aufenthalten in New York, Istanbul und Nicosia in Berlin. Von 1996 bis 2000 war er Generalsekretär des Goethe-Instituts; von 2001 bis 2011 leitete er die Berliner Festspiele. Sein lyrisches Werk, die fünf Gedichtbände sage ich zu wem (1988), Der Tisch wird kalt (1992), Keiner gefriert anders (1996, alle bei Kiepenheuer & Witsch), In den ägyptischen Filmen (Suhrkamp 2001) und Ich habe die Nacht (DuMont 2003) wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Er veröffentlichte mehrere, in Zusammenarbeit mit Künstlern entstandene Bücher, u.a. mit Nan Goldin, James Lee Byars, Max Neumann und Horst Antes. Er ist Herausgeber der Werkausgaben von Malcolm Lowry (7 Bände, Rowohlt Verlag) und William Carlos Williams (6 Bände, Hanser Verlag) sowie mehrerer Anthologien. Zudem hat er zahlreiche moderne amerikanische Dichter ins Deutsche übersetzt, u.a. Wallace Stevens, E.E. Cummings und John Ashbery.